Fokus auf BCM-relevante Prozesse
Ein Business Continuity Management (BCM) ist primär auf die wesentlichen Prozesse eines Unternehmens auszurichten. Das bedeutet, dass das unternehmensspezifische, prozessuale Abbild die Grundlage im Business Continuity Management bildet. Da ein Prozess nur durch einen Ressourcenausfall beeinträchtigt werden kann, muß im Business Continuity Management eine Assoziation zwischen Prozess und erforderlicher Ressource möglich sein. Nur damit ist die optimale Ausgangsbasis für die Entwicklung notwendiger Wiederanlaufmaßnahmen gegeben.
Weiters müssen sämtliche BCM-relevanten Prozesse mit einer Prozesskritikalität versehen werden können. Die Kritikalität ist durch entsprechende methodische Ansätze festzustellen. Mit der Prozesskritikalität soll die automatisch Wiederanlaufzeiten errechnet werden können.
Diese gelten als die maximal zulässige Zeitspanne bis zur Verfügbarkeit ersatzweiser Ressourcen.
Ziel des Business Continuity Management muss sein, abgebildete Prozesse in Ausnahmesituationen innerhalb der vorgesehenen Kritikalität und Zeitspanne zumindest im Notbetrieb wieder zum Laufen zu bringen.

Software-Beispiel